Die Eigentumsverhältnisse auf Pontac lassen sich in drei Hauptperioden gliedern:
Labuschagne 1723 - 1817, 94 Jahre
Le Roux 1817 - 1926, 109 Jahre
Van Niekerk 1926 - 1993, 67 Jahre
Labuschagne-Periode
Die Labuschagnes erhielten ein Stück jungfräuliches Land, das sie urbar machen und landwirtschaftlich nutzen sollten. Man nimmt an, dass es sich beim hinteren Flügel des Manor House um den ersten dauerhaften Wohnraum handelt. Das Pontac dieser Zeit war ein einfaches Bauernhaus mit einem im typisch kapholländischen Stil gehaltenen Dach. Im Jahre 1733 erwarb die Familie dann zusätzlich 8 Morgen Land. Die Labuschagnes waren nie sonderlich wohlhabend, so dass Pontac während dieser Zeit aus nie mehr als einem Wohnraum bestand.
Die Le Roux-Periode
Man weiß nicht viel über die Zeit der Familie "Le Roux", außer dass es diejenige der wohl größten Ausdehnung und des größten wirtschaftlichen Erfolgs war. Das meiste, was wir heute vor Ort sehen, stammt dann auch genau aus dieser Periode. Dabei wurde die alte Heimstatt der Labuschagnes zur späten kapholländischen H-Form erweitert (um 1820). Zwischen 1840 und 1860 bauten die Eigentümer das kapholländische Haus in eine Villa vollendeten viktorianischen Stils um (Pontac wurde im Stil dieser Epoche renoviert).
Die van Niekerk-Periode
Diese Zeit kann als diejenige des Niedergangs und Zerfalls bezeichnet werden. Zu den einzigen baulichen Veränderungen gehörten der Ersatz der viktorianischen Holz- und Eisenstruktur durch eine "Art Deco"-Veranda und angrenzende Türmchen. Um 1990 wurden schließlich alle Weinberge veräußert und stattdessen Häuser aufgekauft. Nur das mittlerweile stark beeinträchtigte Manor House, der Weinkeller und eine weitere Anzahl von Außengebäuden waren vom einstmals wundervollen Weingut übrig geblieben.